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#11 | |
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Generalfeldmarschall
![]() Registriert seit: 16.01.2006
Ort: Österreich
Beiträge: 6,461
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Zitat:
Sehr interessant ! Wie schon hier geschrieben, sowas habe ich heute zum ersten Mal im Zusammenhang mit Patrouillendolchen gehört ! Gruß, R. P.S.: Kann es sein, daß wir uns persönlich kennen, (Schießstand) ?
Geändert von reibert (28.07.2009 um 20:19 Uhr) |
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#12 | |
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Gefreiter
![]() Registriert seit: 23.06.2008
Beiträge: 90
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Zitat:
![]() Ich war der, der beim laufenden ********n Luftlöcher geschossen hat. |
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#13 |
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Generalfeldmarschall
![]() Registriert seit: 16.01.2006
Ort: Österreich
Beiträge: 6,461
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#14 |
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Hauptmann
![]() Registriert seit: 10.05.2006
Ort: Wehrkreis III
Beiträge: 1,177
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Stimmt, in der Jagdpraxis wird es so gemacht...und ich hab weitere Infos dazu aus Berichten von einem Buch eines Veteranenverein..aus weiterer Literatur und paar Dokus,Filme..(zb. ,,Im Westen nix neues..'') Museum.. usw.... und zu Zeiten des 2 Wk wurde es auch so gehandhabt.. auch wenn es dort nicht mehr zu Grabenkämpfen wie in den Ausmaßen im WK1. kamen....
Beispiel sind ja auch die Bajonete mit den Sägen (WK.1)... die waren nicht nur verpöhnt weil sie furchtbare Wunden verursachten sondern auch weil sich die Klingen nur noch mit großem Kraftaufwand ... ähm entfernen liesen.. und das kostet nun mal Zeit.. die ein anderer feindlicher Soldat nutzen konnte,um den in diesem moment waffenlosen Soldaten fertig zumachen. Deswegen findet man ja so oft WK.1 Bajos mit herrausgeschliffener Säge.. |
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#15 | |
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Generalfeldmarschall
![]() Registriert seit: 16.01.2006
Ort: Österreich
Beiträge: 6,461
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Zitat:
M.E. wurden Seitengewehre mit Sägerücken an bestimmte Einheiten ausgegeben, (Artillerie, Sappeure, ...).
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#16 |
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Hauptmann
![]() Registriert seit: 18.01.2004
Beiträge: 1,085
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Sehe ich auch so. Es gab sicherlich einige Soldaten, welche sich eine Verwendung der Säge im Nahkampf vorstellten (siehe Sägeschliff auf Ausgehbajonetten - für mich Repräsentation der patriotischen Einstellung). Der Gebrauch solcher Sägen war aber rein auf das Bearbeiten von Holz gedacht, nicht als zusätzlicher Faktor beim Unschädlichmachen von gegnerischen Soldaten. Und Soldaten, welche sich diesen Schliff auf Nutzmesser machen ließen, stellten sehr schnell fest, dass der vorgestellte Effekt im Nahkampf nicht eintrat - darum: Säge alsbald wieder raus.
Der Erlass Sägerücken abzuschleifen wurde erst 1917 verkündet und betraf auch dann keine Pionier- und Artillerie-Blankwaffen. Wenn man mit einer Säge die Wunde maximal verschlimmern wollte, dann müssten die Zähne nach hinten zeigen (Wundvergrößerung beim "heraushebeln"). Mit der Standart-Zahnrichtung ist der Eintritt in den Körper beim Nahkampf eher erschwert, v.a. wenn man bedenkt, dass das Messer durch mehrere Lagen Stoff musste und die Fasern sich an den Zähnen verfingen. Schon sehr markaber sich solche theoretischen Gedanken über die Verwendung eines Sägerückens zu machen. Gruß, Nightfighter
__________________
-----__o "Ruhe bitte ich weiß was zu tun ist, ich habe ein Buch gelesen." ---_\ <, --(_)/(_) Honi soit qui mal y pense! Und schreibt euch eines hinter die Ohren - "Es sind schon Andere für weniger gekickt worden!"
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#17 |
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MFF Experte für Bajonette
![]() Registriert seit: 26.12.2007
Ort: Pfalz
Beiträge: 3,647
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Sägerücken Seitengewehre wurden vor dem ersten WK mit 10% der Gesamtzahl auch an die Infanterie ausgegeben. Fußartillerie erhielt das S98/05 ohne Säge.
Natürlich betraf der Befehl vom 06.01.1918 auch die Pionier- und Artilletrieblankwaffen... die Sägerücken wurden durch die Norris Säge ersetzt. Zur Entfernung der Sägerücken habe ich schon in der Datenbank aufgrund des Original Schriftverkehrst und der Verordnungen eine Zusammenfassung erstellt: Entfernung der Sägerücken: Eine Weitere Änderung wurde bei vielen Exemplaren (bei weitem nicht allen) ab 1918 vorgenommen indem der Sägerücken abgeschliffen wurde. Dies betraff alle dt. Seitengewehre mit Sägerücken. Dies hatte vor allem praktische Gründe, da die gegenerischen Armeen ab 1917 keine Holz sondern nur noch verstärkt Metallpfosten / Sperren verwendeten. Mit dem Sägerücken eines Seitengewehrs war da nichts mehr auszurichten. Es wurde überflüssig. Darüber hinaus stand die wesentlich effektivere "Noris-Säge" als Ausrüstung zur Verfügung. Dazu kam ab 1915 noch das hartnäckige Gerücht, dass in Gefangenschaft geratene Soldaten mit Sägerücken-Seitengewehren sofort erschossen werden würden. Tatsächlich wurde durch die dt. Kriegsgegner entsprechende Propaganda betrieben und die Verwendung dieser Seitengewehre als Verstoß gegen das Völkerrecht angesehen. Im Juli 1915 wurde aus diesem Grund durch den dt. Generalstab Untersuchungen und Ermittlungen befohlen. Diese ergaben, dass eine Schlechterbehandlung von Gefangenen mit Sägerücken-Seitengewehre nicht vorläge. Belegt wurde dieses Gerücht durch Fakten oder ernstzunehmende Zeugenaussagen bis heute nicht. Viel entscheidender war der psychologische Effekt auf Teile der Armee. Dies ging soweit, dass Soldaten sich weigerten mit Sägerücken-Seitengewehr in den Einsatz zu gehen. Viele entledigten sich auch ihres Seitengewehrs. Sägerücken-Seitengewehre verstießen nach damals gültigem Recht nicht gegen das Völkerrecht, so wie oft behauptet wird. Bis heute gibt es Bajonette oder Feldmesser mit Sägerücken. Die Sägerückenseitengewehre waren nur als "Pionierwaffen" und nur zum Sägen von Holz / als Werkzeug gedacht und gemacht. Schreckliche Wunden hätten sie nur verursacht, wenn sich so etwas wie eine Säge an der Schneide, also genau entgegengesetzt befunden hätte. Auf Drängen div. Armeestellen sollte dieser Umstand beseitigt werden. Die Sägerücken der Seitengewehre hatten 1917 darüber hinaus kaum noch Gebrauchswert. (Benutzung von Stahlpfosten anstelle der Holzpfosten für z.B. Stacheldrahtverhaue) Am 16.09.1917 kam es zu einer Beschränkung in der Benutzung der Sägerücken-Seitengewehre. Diese wurden nur bei Frontformationen gegen Seitengewehre ohne Sägerücken ausgetauscht. Bei diesen Einheiten durften sich keine Seitengewehre mit Sägerücken befinden. Als Ersatz für die Sägerücken wurde die "Noris-Säge" ausgegeben. Ersatz-,Ettappen, Garnisions- oder Inlandseinheiten usw. führten jedoch weiter Sägerücken-Seitengewehre. Diese durften jedoch 50% des Bestandes nicht überschreiten. Überzählige wurden eingelagert. Zwischenzeitlich wurde überlegt wie die nun freigewordenen Sägerücken-Seitengewehre verwendet werden könnten. Versuche mit abgeschliffenen Sägerücken hatten gezeigt, dass sie ohne Nachteile weiterverwendet werden konnten. Am 06.01.1918 erging der Auftrag die Sägerücken abzuschleifen. Diese Seitengewehre erhielten die Bezeichnung "Säge abgeschliffen" (S.abg.) und durften auch an Frontformationen ausgegeben werden. Grüße |
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